Weniger Stress?

 Wie können Außenstehende auch extrem gestressten Menschen den Einstieg in deren Selbstverantwortung erleichtern – damit diese wieder frei über ihre Lebensqualität selbst bestimmen können?

 

Bei anderen ist die Stressspirale für Außenstehende oft klar sichtbar: durch berufliche und private Anforderungen kommen Körper und Geist auf Touren.

Wenn die Anforderungen steigen und Geist und Körper vernachlässigt werden, können die Hormone Adrenalin und Cortisol, die zur Leistungsfähigkeit verhelfen, nicht oder nur schwer abgebaut werden.

Damit steigt der Stresspegel.

Die gestresste Person empfindet dann irgendwann alle Situationen als anstrengend und herausfordernd.

Menschen, die unter chronischem Stress stehen, sind erschöpft. Sie möchten ausruhen und nutzen dafür meist den Bildschirm – vom Sofa aus den Fernseher oder das Smartphone/Tablet im Bett.

Alkohol, extrem viel Kaffee und andere Drogen kommen dann auch gerne gelegen, um „runter- oder raufzufahren“.

 

Veränderung in diesem Stadium ist naturgemäß sehr schwer. Der Betroffene hat einen „Tunnelblick“ und steckt in dem Mantra „ich habe keine Zeit“, „ich bin zu müde“,…

 

Selbst eine kleine Gassirunde am Abend kann dann schon als zu viel empfunden werden.

 

Körper und Geist kommen aus dem Gleichgewicht. Die Menschen reagieren emotional, werden aufbrausend oder ziehen sich zurück und auch der Körper meldet sich. Von Rückenschmerzen bis hin zu Herzinfarkt und Depression sind die körperlichen und psychischen Folgen bekannt.

 

Auch die Betroffenen kennen diese Zusammenhänge. Dennoch ändern sie nichts.

 

Warum ist das so?

 

  1. Sie fühlen sich nicht betroffen

Je nach Bewusstsein nehmen die Menschen es früher oder auch gar nicht wahr, wie sehr sie im Hamsterrad des Stresses gefangen sind. Viele dämpfen sich so sehr mit Ablenkung (Smartphone, Alkohol), dass sie von ihren körperlichen und emotionalen Empfindungen schlichtweg distanziert sind.

 

  1. Sie meinen, dass das so sein müsse

Je nach innerem Mindset „akzeptieren“ sie bewusst oder unbewusst ihr Schicksal. Je nach Erziehung und Umfeld (Konditionierung) leben sie mit der Überzeugung, dass das Leben hart sei (nur die Harten kommen in den Garten!), dass sie nichts leichteres/besseres verdient hätten, dass Geld verdienen schwer sein müsse,… die Köpfe sind voll von destruktiven Glaubenssätzen.

 

  1. Der Körper ist süchtig nach den Stresshormonen.

Nach langfristiger und chronischer Ausschüttung von Stresshormonen fordert der Körper diese. Die Stressmuster sitzen so tief und springen so schnell an, dass es sehr schwer ist aus diesem Kreislauf wirklich auszusteigen.

 

 

Was hat das mit Selbst-Bewusstsein zu tun?

 

Alles. Denn nur wer sich wirklich seiner Selbst bewusst ist, seinen eigenen wirklichen Zustand erfährt, sich SELBST  wirklich ernst nimmt und an erste Stelle im Leben setzt, kann selber aus dem Stress aussteigen.

Oft gelingt der Ausstieg erst in Verbindung mit einer Krise, wenn z.B. Krankheit, Jobverlust oder Trennung vom Partner eine Veränderung unumgänglich machen.

 

Es ist aber auch vorher möglich.

Dank Yoga und Meditation erhöht sich das Bewusstsein und der Zugang zum Selbst wird (wieder)freigelegt.

Die Herausforderung für gestresste Menschen liegt darin, sich auf diese Techniken überhaupt erstmal einzulassen – und zwar möglichst ohne großen (Leidens)druck, also bevor die Krise sichtbar ist.

 

Wie können Yoga &Meditation in den stressbesetzten Alltag einziehen?

 

  1. Durch Empfehlungen von Freunden

Einfach mal jemanden in einen Kurs mitnehmen. So war es bei mir. Und zum Glück habe ich in dem Kurs genau die Übungen gemacht, die mich begeistert haben.

Es waren Übungen und Meditationen aus dem Kundalini Yoga, die meinen Geist und Körper beschäftigten – nur ruhig sitzen und atmen funktionierte für mich als gestresste Rechtsanwältin und Mutter damals nicht länger als 3 Minuten und hat mich eher genervt als beruhigt. Wenn ich es überhaupt geschafft habe, mir neben der beruflichen und familiären Verpflichtung dafür Zeit zu nehmen…

Zum Glück habe ich genau die Übungen gefunden, die mit Mantras den Geist fokussieren, mit Klang meine Schwingung beeinflussen und durch Bewegung den Körper beteiligen. Dadurch habe ich Erfahrungen gemacht, die mich Schritt für Schritt zurück zu mir Selbst und schließlich den Ausstieg aus der Stressspirale ermöglicht haben.

 

  1. Durch Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit (Job-Performance)

Oft öffnen sich die Betroffenen für die Techniken des Yogas und der Meditation dann, wenn sie erkennen, dass sie

  • damit Zeit sparen (fokussierter Mind erspart Verwirrung),
  • ihre Kreativität sich verbessert (der natürliche Zugang zur Schaffenskraft lebt wieder auf),
  • Visionen erfahren (die Intuition stimuliert),
  • gehört werden (Kommunikationsfähigkeit wird gesteigert),…
  1. Indem Unternehmen Yoga & Meditation im beruflichen Umfeld einbauen.

Die Vorteile von Yoga & Meditation sind wissenschaftlich hinreichend belegt. Moderne Unternehmen erkennen immer mehr, dass ihre Arbeitskräfte ihr wahres Potenzial sind und suchen nach Möglichkeiten deren Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern. Indem solche Betriebe z.B. Kurse anbieten, die von ihnen mit den Anbietern individuell erstellt wurden, oder Zugang zu explizit abgestimmten online Kursen an ihre Mitarbeiter verschenken, erfahren die Mitarbeiter echte Wertschätzung und können Wege aus der Stressspirale finden. Die Teilnehmer können an diesen  Kursen per ZOOM live  von zu Hause (home office) oder gemeinsam in den Kursräume der Unternehmen teilnehmen.

Mit Begeisterung biete ich diese Kurse an.