Kennst Du dieses Thema?

Als erfahrene Rechtsanwältin hätte ich gesagt: es kommt darauf an.

Das ist für Rechtsanwälte immer die perfekte Antwort, weil es so noch keiner Festlegung bedarf und Freiraum statt Verpflichtung schafft.

 

Und genau dieser vermeintliche Freiraum wird durch Entscheidungen umgewandelt.

 

Wenn Du Dich entscheidest, nimmst Du einen klaren Standpunkt ein. Den brauchst Du für Deine Ausrichtung, um weiter voran zu gehen.

 

 Eine Entscheidung ist der Ausgangspunkt für das, was danach kommen soll.

 

Wenn Du klar weißt, WAS Du willst, wird es Dir leichtfallen, Dich zu entscheiden.

 

 

 

Oft meinen wir nicht zu wissen, was wir überhaupt wirklich wollen.

 

 

 

Tatsächlich bin ich davon überzeugt, dass wir das alle immer wissen. Nur der Zugang zu diesem Wissen ist oft vernebelt, dank Ablenkung, Glaubenssätze, Muster,…

 

 

 

Wie kommen wir da also hin?

 

Wir können die Widerstände betrachten,

 

oder

 

wir können klar und strukturiert vorgehen und uns den Widerständen widmen, wenn sie sich innerhalb dieser Vorgehensweise zeigen (Ja, da begegnen sich die beiden Gehirnhälften – kommen Rechtswissenschaft und Spiritualität zusammen).

 

Ich bevorzuge die zweite Variante. Sie führt nach meiner Erfahrung deutlich schneller zum Ziel.

 

1.Die  Grundfrage ist:

 

WAS WILL ICH?

 

Das „Was“ dabei kann sich auf Deine Lebensqualität („was für ein Gefühl/Umfeld/Ausdruck…. will ich haben/erschaffen/spüren…), Deine Bedürfnisse („was tut mir wirklich gut“), Deinen Beruf („was will ich der Welt von mir geben“), Deine Identität („was für eine Frau will ich sein“)… beziehen.

 

Diese Fragen können wir auf kleine Frage runter brechen -solange bis Du eine klare Antwort geben kannst.

 

Diese Antworten sind die Ziele, sind das, was Du erreichen willst.

 

Wir brauchen uns nicht Druck zu machen, um die ganz großen Fragen zu beantworten – das wird oft schwammig.

 

Es kann viel zielführender sein, kleine Schritte zu machen.

 

Bringe die Fragen auf den Punkt!

 

Dafür kannst Du Dir z.B. die universellen Gesetze des Lebens anschauen und Dich mit Deinen Werten auseinandersetzen.

Bleibe bitte beim Thema und vermische nicht verschiedene Themenbereiche.

Willst Du ein Kind? Willst Du Mutter sein?

Das ist eine Grundfrage.

Mit welchem Mann und welchem Job? Diese beiden Fragen haben mit dieser Ausgangsfrage nix zu tun.

So viele Frauen bekommen keine Kinder und erkennen später, dass sie auf den richtigen Job gewartet haben…

 Erst kommt das WAS, dann das WIE.

 Kleine klare Antworten, die stabile Schritte zum Ziel ermöglichen!

Dafür kannst Du Dich auch fragen, was Du NICHT willst.

Dadurch klärst Du, was Du willst – um was es bei Deiner Entscheidung geht, was kommen darf.

Bei mir war es ganz klar so, dass ich mehr Freude und Leichtigkeit wollte. Ich wollte keinen Stress, ständige Konflikte und Negativität mehr. Mein „was“ war klar. So klar, dass sich dann auch das „wie“ zeigen konnte. Ohne mein klares „was“ als Ausgangspunkt, hätte ich mich niemals auf dieses unbekannte Leben in Spanien einlassen können! Hätte ich mich sofort mit dem „wie“ beschäftigt, wären mir all die Hürden in das Gesicht gesprungen, hätten meine Zweifel und Sorgen Oberhand gewonnen und uns ausgebremst.

 

 

2.Wenn Dir das „was“ klar ist, kannst Du Dir die Möglichkeiten („WIE erreiche ich das, was ich will“) anschauen.

Natürlich möglichst ohne emotionale Dramen mit der erforderlichen Distanz um das zu wählen, was Dir für Deine Zielerreichung dient.

Die emotionalen Dramen kannst Du kleiner, halten indem Du ganz bewusst

  • nur Menschen an Deiner Entscheidungsfindung teilhaben lässt, die neutral zuhören können, Dir mitfühlende Ratgeber sind. Wenn jemand direkt von Deiner Entscheidung betroffen ist, ist natürlich fraglich, ob diese Person dann neutral bleiben kann…
  • regelmäßig Yoga machst und meditierst und so Dein Unterbewusstsein reinigst und Zugang zum neutralen Aspekt Deines Verstandes erlangst.
  • Dich aus Deinem „Problem“ heraus-zoomst. Stell Dir vor, dass Du Dich selber beobachtest.
  • Wenn Deine Aufmerksamkeit bei Deiner Atmung ist bekommt das „Problem“ direkt weniger Energie und wird weniger gefüttert (das hilft vor allem bei diesen Gedankenschleifen…).
  • Pro und Contra aufschreibst.
  • Dich klar an Dein „Was“ erinnerst, mit dem Ziel verbindest – auf mentaler und emotionaler Ebene. Durch Visualisierung, Journaling.

 

3.Ganz wichtig ist auch der Zeitpunkt – Wann

„Was kann ich JETZT dafür machen?“

 

oder: „Bedarf es JETZT dafür überhaupt einer Entscheidung/Handlung?“

Nicht immer ist die Zeit für eine Entscheidung reif.

Die Zukunft lässt sich nicht unbedingt dann so beeinflussen, wenn wir uns das gerade so vorstellen. Da kann es Dir helfen zu hinterfragen, ob es tatsächlich JETZT einer Entscheidung bedarf.

Etwas auf den nächsten Tag, auf den Abschluss eines Projekts,… zu vertagen kann durchaus sinnvoll sein.

Manchmal bedarf es noch weiterer Ereignisse/Umstände/Erfahrungen.

 

 Dann ist es durchaus legitim zu sagen: das kann und will ich jetzt noch nicht entscheiden!

 Oft wollen wir Entscheidungen treffen, in der Illusion dadurch mehr Kontrolle über das Leben zu haben. Oder weil wir einfach ungeduldig sind und dem dadurch entstandenen Druck durch eine Entscheidung abhelfen möchten.

 

Dann kann es sehr ratsam sein, Dir dessen bewusst zu werden und Kontrolle loszulassen oder Dich in Geduld zu üben 🙂

Die Angst ist ein ganz schlechter Ratgeber. Sie darf uns warnen und Hinweise geben – aber nicht mehr. Sie engt dann nämlich einfach nur ein – für eine Entscheidung brauchen wir Bewusstheit und freien Atem (was macht der Fallschirmspringer, bevor er aus dem Flugzeug springt? Er atmet tief ein um seinen Mut zusammen zu nehmen).

Wege aus der Angst gibt es viele! Auch diese beginnen mit einer Entscheidung.

Entscheidungen sind Möglichkeiten, sie sind Chancen Selbstverantwortung zu übernehmen!

Das ist Selbstliebe. Damit fängt Selbstliebe an!

Zu all diesen großen „Zielen“ wie Manifestation, Selbstliebe, Urvertrauen,… beginnt der Weg mit einer Entscheidung.

Wohin richtest Du Deine Aufmerksamkeit? Dahin, wo Du hinkommen möchtest – oder auf das, was Dich aufhält/abhält? Schaust Du nach vorne oder zurück? Wofür entscheidest Du Dich?

Ich hoffe Dir mit diesem Text etwas Unterstützung zu geben.

Mein Video zu dem Thema findest Du hier:

 

 

 

 

 

 

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